🏔️ Individuell🟠 Schwer

Vom Chiemgau nach Longarone

Meine zweite Alpenüberquerung im Jahr 2023, vom Aschau im Chiemgau über die Birnlücke über den Alpenhauptkamm und schließlich nach Longarone in Venetien.

Route-Informationen

Dauer
⏱️ 14 Tage
Distanz
📏 279 km
Höhenmeter
⛰️ 16.008 hm
Startpunkt
🚀 Aschau im Chiemgau
Zielpunkt
🏁 Longarone
Beste Zeit
🌤️ August - September
Schwierigkeit
🟠 Schwer
Übernachtung
🏠 Hütten

Kosten

Gesamtkosten
💰 War mir wurscht
Aufschlüsselung
Was es kostet, kostet es eben :-)

Ausrüstung

Packliste
- Sonnencreme + Sonnenbrille + Cap - Outdoor-Ziphose - Bergstiefel - Merinosocken 2 Paar - 2x Muskelshirt - 2x Merinounterwäsche - 1x langes Oberteil - 1x Regenjacke - 1 Deuter-Rucksack 35 Liter - 2x 1 Liter Wasserflasche + 0,75 Liter Reserve (Plastikflasche) - 1 Brotzeittupperl - 1 kleine Powerbank + Ladegerät - kleines Erste-Hilfe-Kit - Smartphone mit Outdooractive-App für Navigation, Notrufmöglichkeit + Notlampe - Viel Bargeld für die Hütten - Hüttenschlafsack - Gehstöcke - Block + Kulli - Saubere Kleidung für ein Date in Südtirol ;-) - Zahnputzzeug + Rasierer - 1 Mikrofaserhandtuch
Spezielle Ausrüstung
Hätte ich noch gebraucht: Komplette Klettersteigausrüstung Hatte ich sicherheitshalber dabei: Schlafsack, falls ich auf dem Boden nächtigen muss (ich hatte nirgends reserviert) Habe ich nicht gebraucht: Duschgel, Schweizer Taschenmesser, Feuerzeug, Kohletabletten für Gebirgswasser

Angefangen hat mein Abenteuer in Aschau im Chiemgau. Von dort aus bin ich über die Chiemgauer Alpen nach Tirol gewandert, vorbei am Zahmen Kaiser sowie Wilden Kaiser und über die Kitzküheler Alpen nach Salzburg. Anschließend ging es in der Venedigergruppe hoch zur Birnlücke und über die Rieserfernergruppe ins Pustertal. Von dort aus hieß es "nur" noch Dolomiten, von den Drei Zinnen über nicht geplante Klettersteige im 35° heißen Venetien bis nach Longarone, ein Dorf nördlich von Belluno am Fuße der venetianischen Dolomiten und Ende des Dolomitenhöhenweges #3.

Galerie

Das erste Bild von der Prien in den Chiemgauer Alpen, unweit von Aschau im Chiemgau.

Das erste mal in der Höhe und ein schöner Ausblick ins Inntal hinein.

Schöner Blick auf das stolze Wilde Kaiser Massiv.

Ausblick in den Kitzbüheler Alpen Richtung Norden.

Die Wirtin der Rotwandalm kurz vor der Filzenscharte, die von den Kitzbüheler Alpen in den Pinzgau führt. Übrigens eine super Alm mit fast ausschließlich selbst gemachten Produkten! Käse, Fleisch und auch Brot und (Geheimtipp!) Zirbenlikör aus Eigenproduktion. Kann ich nur dringendst empfehlen!

Der erste Blick in den Pinzgau bzw. die Venedigergruppe inclusive deren Gletscher.

Die schönen Krimmler Wasserfälle im Tal des Pinzgau.

Der alte Tauernweg, ursprünglich ein Handelsweg, der von den Kelten angelegt worden war. Die glatten, runden Steine sprechen von einer langen Geschichte!

Ausblick auf die Gletscher der Venedigergruppe - die Birnlücke steht kurz bevor!

Und nochmal Gletscherblick ohne meine Wenigkeit :-)

Das obere Ahrntal in Südtirol, gleich nach der Birnlücke. Ein paar Tage zuvor ging hier ein Starkregen vom Himmel, der das obere Ahrntal in eine Schneise der Verwüstung verwandelte. Was für ein Glück, dass ich erst ein paar Tage später hier vorbei kam...

Der Ausblick auf den Alpenhauptkamm in der Rieserfernergruppe.

Der Ausblick auf die hohen Tauern aus der Rieserfernergruppe.

Angekommen bei den Drei Zinnen!

Die wunderschönen drei Zinnen - Wahrzeichen Südtirols!

Da musste ich natürlich auch einmal mit aufs Foto!

Die Drei Zinnen im Sternenhimmel.

Ein Sonnenuntergangsbild im Nationalpark Sextner Dolomiten!

Die Wanderwege in den venetianischen Dolomiten hatten Charakter, Seile und Leitern waren keine Seltenheit!

... manchmal glichen die Wege schon Klettersteige!

Der wunderschöne Lago Sorapis mit seiner berühmten türkisen Farbe! Leider darf man darin nicht baden.

Der Klettersteig Francesco Berti, der mich "überrascht" hat. Sehr ausgesetztes und steiles Gelände, stolzes Panorama, ungesichert allerdings ein no-go!

Man steht auf Schotter und ein paar Meter weiter geht es senkrecht bergab, sehr respekteinflößend!

Ich hatte es mir schon genau überlegt, aber umkehren wollte ich eben auch nicht.

Viel senkrechtes Gelände!

Unglaublich, sich in solchen Gelände zu bewegen.

Sicherung dringend zu empfehlen!

Schließlich der harmlose Ausstieg.

Die Outdoor-Dusche bei der Refugio San Marco

Ein wunderschöner Sonnenuntergang in den Dolomiten.

Die Rifugio Casera Bosconero, meine letzte Bleibe vor Longarone.

Mein Ziel - das Herz von Longarone!

Böse Überraschung auf dem Heimweg - ein Hagelsturm hatte besonders die Ammergauer Gegend schwer getroffen. Wäre ich nur eine halbe Stunde früher losgefahren, hätte es mich ganz böse erwischt!

Hier noch ein Bild eines großen Hagelkorns, da hätten die Scheiben meines Autos keine Chance mehr gehabt!

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